Kaltschaummatratze

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Kaltschaummatratzen

Bei einer Kaltschaummatratze ist es sehr wichtig, dass sie entsprechend dem Körperprofil des Nutzers ausgewählt wird. Dazu gehören u.a. das Größen-/ Gewichtverhältnis des Nutzers, die richtige Höhe und der Härtegrad sowie die Oberflächenprofilierung der Matratze. Es gibt 7 – Zonen Kaltschaummatratzen, 5 – Zonen Kaltschaummatratzen, Bauchschläfermatratzen u.v.m.

Der Härtegrad von Kaltschaummatratzen definiert sich über die Stauchhärte. Die Stauchhärte hängt jedoch nicht direkt mit dem Raumgewicht zusammen. So kann also auch eine im Raumgewicht sehr leichte Kaltschaummatratze recht fest sein. Allerdings wird sie dies nicht lange sein, da die Porenwandungen entsprechend schwach sind und frühzeitig nachgeben werden.

Eigenschaften einer Kaltschaummatratze

Hochwertige Kaltschaummatratzen eignen sich hervorragend für Allergie geplagte Menschen. Wichtig ist aber, dass man dies vorher prüft, denn leider gibt es auch schlechte Kaltschaummatratzen die deutlich Gerüche entwickeln. Dies passiert, wenn der Schäumungsprozess nicht ordnungsgemäß abgelaufen ist. Allgemein sollten Matratzen vor dem Gebrauch gut gelüftet werden. Unter toxikologischen Gesichtspunkten sind nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse PUR-Schaumstoffe physiologisch unbedenklich.

Kaltschaummatratzen sollten nicht dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen ausgesetzt werden, da dies erheblich zur vorzeitigen Alterung des Materials beiträgt. Demzufolge sollte man Kalschaummatratzen auch nicht verwenden, wenn man immer stark schwitzt, da hier mit einem vorzeitigen Verschleiß zu rechnen ist.

Schaumstoffmatratzen können sich bei Temperaturen ab 400° entzünden, wenn sie nicht mit feuerhemmenden Zusatzstoffen versehen sind, die aber nach Ökotex Standard 100 nicht zulässig sind. Um das Brandrisiko zum Beispiel in Kinderzimmern zu mindern, kann auch ein schwerentflammbarer Überzug verwendet werden, der nicht einmal mit einem Gasbrenner dauerhaft zu entflammen ist.

Vor- und Nachteile der Kaltschaummatratze

    Zu den Vorteilen zählen:

    • hochqualitative Kaltschaummatratzen eignen sich sehr gut für Allergiker,

    • gute Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste

    • absolute Geräuschfreiheit

    • sehr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten bei Positionsveränderung

    • kann zum Transport gerollt werden

    • lange Lebensdauer (abhängig vom Raumgewicht)

    • sehr gute Wärmeisolation, besser als z. B. Federkernmatrazen 

Zu den Nachteilen gehört:

    • durch die sehr gute Wärmeisolation sind Kaltschaummatratzen für Personen, die leicht schwitzen, ungeeignet. Da durch viel Feuchtigkeit die Alterung des Kaltschaumes befördert wird und es so zu einer frühzeitigen Materialermüdung kommt.