Naturmaterialien

Naturmaterialien

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    • Rosshaar - langlebig & robust

      Das Rosshaar wird gekräuselt, gereinigt und getrocknet in kleine abgesteppte Pakete in die Matratze gefüllt, was Ihnen ermöglicht die Füllmenge der Matratze individuell zu bestimmen. Das stabile Rosshaar wirkt gleichzeitig als stützendes Polster. Im Vergleich zu einer elastischen Matratze gibt dieses Material nur wenig nach.

      Das Rosshaar ist wie das menschliche Haar aus einer Keratin / Hornschicht. Dieses Material hat den Vorteil, dass es nicht anfällig für Milben, Bakterien oder Viren ist und auch vor Schimmelbefall geschützt ist. Die automatische und sehr gute Feuchtigkeitsableitung sorgt dafür, dass Sie keinerlei ausdünstende Rückstände in Ihrem Bett haben, auf die Allergiker reagieren können. Zudem können Rosshaarmatratzen nach Belieben gewendet werden, sodass sich keine Mulden bilden und das Material sich gleichmäßig abnutzt.

    • Naturlatex - die Wundermilch

      Zu den Besonderheiten von Matratzen aus Naturlatex gehört es, dass sie – je nach Zusammensetzung – weich bis mittelfest sein können; außerdem verfügen sie über ausgezeichnete wärme- und feuchtigkeitsregulierende Fähigkeiten. Während dies auch auf andere natürliche Materialien zutrifft, verfügt Naturlatex über einen weiteren wichtigen Vorteil, der diesen Stoff für den Einsatz in Matratzen geradezu prädestiniert: Polster aus Naturlatex sind – dank Millionen winziger Luftkammern – nachhaltig punktelastisch und geben exakt an den Stellen nach, an denen sie belastet werden. Immer dann, wenn ein Schläfer seine Lage auf der Matratze verändert, federn die Druckpunkte im Latex unverzüglich in ihre ursprüngliche Position zurück.

      Bei Naturlatex handelt es sich, wie der Name schon sagt, um ein hundertprozentiges Naturprodukt. Im Gegensatz zu synthetischem Kautschuk, der aus verschiedenen chemischen Substanzen auf Rohölbasis hergestellt wird, wird Naturlatex in einem aufwändigen Verfahren aus natürlichem Kautschuk gewonnen. Dazu wird der Milchsaft tropischer Pflanzen verwendet – hauptsächlich vom Kautschukbaum, einem Wolfsmilchgewächs. Von der Aussaat bis zur ersten Ernte muss man sich mindestens sechs Jahre gedulden. Die eine Höhe von 20 bis 30 Metern erreichenden Bäume liefern dann etwa ein Vierteljahrhundert lang den kostbaren Grundstoff Rohlatex - 50 bis 80 Gramm pro Tag. Um den wertvollen Stoff zu gewinnen, nutzt man das interne „Reparatursystem“ dieser Pflanzen: Ähnlich wie eine Tanne, die bei einer Verletzung ihrer Rinde Harz freisetzt, produziert der Kautschukbaum einen „Latex“ genannten Milchsaft, der bei einer Beschädigung der äußeren Baumhülle (zum Beispiel durch Insekten) verhindert, dass Bakterien oder Schimmelpilze in das Innere des Baumes gelangen. Beim Kautschukbaum wartet der milchige Saft in Röhrchen innerhalb der glatten Rinde des Stammes und der Äste auf seinen Einsatz. Im Falle einer Verletzung fließt er von dort in die Schadstelle, härtet zu einer gummiartigen Substanz aus und verschließt so die verletzte Stelle des Baumes.

      Gewonnen wird der Grundstoff für Naturlatex-Matratzen von Kautschukbauern, die die Rinde der Bäume anritzen, den austretenden Milchsaft in Gefäßen am Baum sammeln und den Rohlatex schließlich zu einer Annahmestelle bringen. Die Milch wird dort in große Container gefüllt, die sich alsbald auf die Reise nach Europa machen.

    • Wolle - der Klassiker unter den Warmhaltern

      Alle unsere Schafschurwoll-Produkte sind aus kbT (kontrolliert biologischer Tierhaltung) und werden umweltschonend gefertigt. Die positiven Eigenschaften der Schafschurwolle hat man sich bereits vor hunderten Jahren zu Eigen gemacht um Wärme zu speichern. In unseren Bettwaren wird Schafschurwolle als dichtes Vlies verarbeitet. Dies ermöglicht eine hochgradig positive Wärmewirkung und absolut hygienische Feuchtigkeitsableitung. Die Schafschurwolle kann über die Hälfte Ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und diese auch leicht abtransportieren. Zudem verfügt Wolle über einen besonderen Selbstreinigungsmechanismus, der Sie hygienisch und klimaaktiv schlafen lässt. Unsere Schafschurwolle stammt von aus der Schur der lebenden Tiere.

    • Baumwolle - Einschlafen, Kuscheln, Aufwachen, Wohlfühlen

      Die Baumwollpflanze ist eine Kulturpflanze die von 4 unabhängig lebenden Kulturen gleichzeitig entdeckt wurde. Dies geschah in den Heimatgebieten der Pflanze, Amerika, Asien und Afrika. Die Naturfaser der Baumwollpflanze wird aus den Samenhaaren der Pflanze gewonnen und auf Baumwollfeldern geerntet. Wir kennen Baumwolle größtenteils aus der Textilindustrie – doch auch als Füllmaterial in Kissen, Sitzfutons oder Bettdecken kommt Baumwolle immer mehr zum Einsatz.Die Baumwolle in unseren Produkten ist aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) und besitzt sehr gute Klima – und Feuchtigkeitseigenschaften. Die Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis zu 32% Ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen. Die flexible und formbare Oberfläche lässt eine Decke weich wirken und spürbar angenehm. Kein Kratzen – Kein Jucken. Zudem ist Baumwolle ein sehr verträgliches Material und auch für Allergiker geeignet, da Sie komplett geruchsneutral ist. Der Vorteil einer Baumwolldecke bspw. ist, dass man Sie problemlos bis 60°C waschen kann und somit zum hygienischen Schlafplatz beiträgt. Baumwolle hat zudem eine hohe Bauschkraft d.h. Sie können sich Ihr Kissen und Ihre Decke beliebig formen.

    • Kamelflaumhaar

      Kamele sind dafür bekannt sich außerordentlich schwierigen Lebensbedingungen gut anzupassen und diese extrem clever zu meistern. Ihr Lebensraum erstreckt sich von Zentralasien bis Nordafrika und auch in weite Teile Südamerikas. Diese Säugetiere sind extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt, tagsüber bis 40°C und mehr, in der Nacht bis -20°C. Mit Ihrem Fell haben Sie sich diesen extremen Umständen angepasst und übertragen diese Eigenschaften gleichzeitig auf unsere Bettwaren, die mit Kamelflaumhaar gefüllt sind. Das luftige, leichte und vielschichtige Haarkleid schützt Sie vor den massiven Temperaturschwankungen und hilft Feuchtigkeit abzuleiten aber auch Wärme zu speichern. Kamelflaumhaar ist kostbar, da es das Unterkleid des Eigentlichen Kamelfells ist und erst nach dem Ausfallen verarbeitet werden kann. Nachdem die Haarbüschel ausgefallen sind wird das Unterkleid, der Flaum, von den groben, borstigen grannigen Überkleidhaaren (Deckhaaren) getrennt. Pro Jahr verlieren Kamele ca. 4-5kg dieses Flaums. Kamelflaumhaardecken sind zudem sehr leicht und im Vergleich zu Schafschurwolle noch anschmiegsamer und kuscheliger. Steppbetten mit Kamelflaumhaar kühlen, atmen und wärmen Sie nach Ihren Bedürfnissen. Durch den herausragenden Abtransport von Feuchtigkeit ist diese Decke auch sehr gut geeignet für Menschen die stark schwitzen.

    • Kapok - die Wunderfaser

      Kapok ist die Hohlfaser des Kapokbaumes und stammt aus den Fasern der Früchte des Baumes aus den Tropen. Kapokfasern sind sehr glatt und beim ersten Anfassen auch seidig und zart, was durch Ihre Breite von gerade einmal 19μm Zustande kommt. Was macht Kapok so Besonders? Die Kapokfaser besitzt einen Lufteinschluss von ca. 80%, was Sie so leicht macht und gleichzeitig zu einer guten Wärmedämmung beiträgt. Zusätzlich besitzen die Fasern einen kaum spürbaren Wachsüberzug, der bewirkt, dass die feinen Fasern nicht benetzbar sind und eigentlich auch kaum spinnbar. Mithilfe eines neuen Spinnverfahrens können nun Mischgarne und Füllmateriale hergestellt werden und wir von den positiven Eigenschaften der Kapokwolle profitieren.