Beratung - Naturmaterialien

Naturmaterilien

Natürliche Materialien für Ihren Schlaf

Die Natur bringt beeindruckende Materialien, Tiere und Pflanzenarten hervor, deren positive Eigenschaften, Widerstandsfähigkeit und Wärmeeigenschaften uns nicht nur ein angenehmes Schlafklima bereiten sondern uns auch auf natürlichen, biologisch einwandfreien Materialien schlafen lassen.

Baumwolle - zwischen Tradition und Moderne

Die Baumwollpflanze ist eine Kulturpflanze die von 4 unabhängig lebenden Kulturen gleichzeitig entdeckt wurde. Dies geschah in den Heimatgebieten der Pflanze, Amerika, Asien und Afrika. Die Naturfaser der Baumwollpflanze wird aus den Samenhaaren der Pflanze gewonnen und auf Baumwollfeldern geerntet. Wir kennen Baumwolle größtenteils aus der Textilindustrie – doch auch als Füllmaterial in Kissen, Sitzfutons oder Bettdecken kommt Baumwolle immer mehr zum Einsatz.Die Baumwolle in unseren Produkten ist aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) und besitzt sehr gute Klima – und Feuchtigkeitseigenschaften. Die Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis zu 32% Ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen. Die flexible und formbare Oberfläche lässt eine Decke weich wirken und spürbar angenehm. Kein Kratzen – Kein Jucken. Zudem ist Baumwolle ein sehr verträgliches Material und auch für Allergiker geeignet, da Sie komplett geruchsneutral ist. Der Vorteil einer Baumwolldecke bspw. ist, dass man Sie problemlos bis 60°C waschen kann und somit zum hygienischen Schlafplatz beiträgt. Baumwolle hat zudem eine hohe Bauschkraft d.h. Sie können sich Ihr Kissen und Ihre Decke beliebig formen.

Schafschurwolle

Schafschurwolle - Der traditionelle Wärmespeicher

Alle unsere Schafschurwoll-Produkte sind aus kbT (kontrolliert biologischer Tierhaltung) und werden umweltschonend gefertigt. Die positiven Eigenschaften der Schafschurwolle hat man sich bereits vor hunderten Jahren zu Eigen gemacht um Wärme zu speichern. In unseren Bettwaren wird Schafschurwolle als dichtes Vlies verarbeitet. Dies ermöglicht eine hochgradig positive Wärmewirkung und absolut hygienische Feuchtigkeitsableitung. Die Schafschurwolle kann über die Hälfte Ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und diese auch leicht abtransportieren. Zudem verfügt Wolle über einen besonderen Selbstreinigungsmechanismus, der Sie hygienisch und klimaaktiv schlafen lässt. Unsere Schafschurwolle stammt von aus der Schur der lebenden Tiere.

Kamelflaumhaar

Kamelflaumhaar - flauschig, bauschig, behaglich

Kamele sind dafür bekannt sich außerordentlich schwierigen Lebensbedingungen gut anzupassen und diese extrem clever zu meistern. Ihr Lebensraum erstreckt sich von Zentralasien bis Nordafrika und auch in weite Teile Südamerikas. Diese Säugetiere sind extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt, tagsüber bis 40°C und mehr, in der Nacht bis -20°C. Mit Ihrem Fell haben Sie sich diesen extremen Umständen angepasst und übertragen diese Eigenschaften gleichzeitig auf unsere Bettwaren, die mit Kamelflaumhaar gefüllt sind. Das luftige, leichte und vielschichtige Haarkleid schützt Sie vor den massiven Temperaturschwankungen und hilft Feuchtigkeit abzuleiten aber auch Wärme zu speichern. Kamelflaumhaar ist kostbar, da es das Unterkleid des Eigentlichen Kamelfells ist und erst nach dem Ausfallen verarbeitet werden kann. Nachdem die Haarbüschel ausgefallen sind wird das Unterkleid, der Flaum, von den groben, borstigen grannigen Überkleidhaaren (Deckhaaren) getrennt. Pro Jahr verlieren Kamele ca. 4-5kg dieses Flaums. Kamelflaumhaardecken sind zudem sehr leicht und im Vergleich zu Schafschurwolle noch anschmiegsamer und kuscheliger. Steppbetten mit Kamelflaumhaar kühlen, atmen und wärmen Sie nach Ihren Bedürfnissen. Durch den herausragenden Abtransport von Feuchtigkeit ist diese Decke auch sehr gut geeignet für Menschen die stark schwitzen.

Yakhaar

Yakhaar - Widerstandsfähig und anschmiegsam

Der Yak ist in extremen Klimagebieten wie dem Himalaya, der Mongolei und Südsibirien beheimatet. Im Zentralasiatischen Hochland ist dieses Tier ein wichtiger Bestandteil für das Überleben der Menschen. Es liefert Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Wärmende Wolle, die unabkömmlich für das Überleben der Menschen in diesen Gebieten ist. Durch sein starkes Fellkleid ist der Yak bestens gegen die vorherrschenden Temperaturen in den rauen Ebenen des Himalaya geschützt, dabei variiert die Fellfarbe von dunkelbraun bis schwarz. Für die Herstellung unserer mollig warmen Decken wird allerdings das sogenannte Unterhaar (Füllhaar) verwendet, welches zur Klimatisierung und für die Regulierung des Wärmehaushaltes verantwortlich ist. Die positiven Klimaeigenschaften des Yakhaars bewirken, dass Sie eine nachgiebige, unheimlich weiche und wärmende Decke haben. Auch in den kältesten Winternächten werden Sie nicht frieren. Die optimale Feuchtigkeitsregulierung und die sofortige Aufnahme von Feuchtigkeit lässt Ihr Schlafklima trocken und warm bleiben. Das besondere des Yakhaares ist seine extrem hohe Wärmeleistung im Verhältnis zu seinem geringen Gewicht. Zudem zeigt die Verwendung von Yakhaar nahezu keine Allergiereaktiven da wir in Europa mit diesem Tierhaar nicht konfrontiert sind und keine Allergien dagegen ausbilden. Diese Decken sind also eine gute Alternative für Tierhaarallergiker.

Maisfaser

Maisfaser - das Allround Produkt

Dieser nachwachsende Rohstoff begegnet uns mehr und mehr im Bereich Bettwaren, Kleidung, Füllmaterial etc. Alle Maisfasertextilien werden aus der Maispflanze hergestellt und greifen zu 100% den Gedanken von Nachhaltigkeit auf.

Maisvlies vereint die positiven Aspekte von Naturfasern und synthetischen Fasern und ist somit ideal für die Nutzung in Bettwaren. Durch die positiven Eigenschaften des Maisvlies in Bettwaren, besitzen Unterbetten, Decken und Kissen ein sehr gutes Dampf - und Feuchtigkeitsvermögen. Es trägt also dazu bei, dass wir trotz hoher Temperaturen ein angenehmes Schlafklima haben. Außerdem sind Produkte mit Maisfüllungen waschbar und können so, nach belieben gereinigt werden.

Mais ist heute aus unserem alltäglichen Leben kaum noch wegzudenken. Hauptsächlich verwendet in der Lebensmittelindustrie und für Futterzwecke ist die Maispflanze unabkömmlich geworden. Die Pflanze bietet aber weitaus mehr - Mais gilt auch als Heilpflanze bedingt durch das enthaltene Maiskeimöl und die Maisstärke. Maisöl wird heute als Basis in einer Vielzahl an Haut - und Körperpflegeprodukte verwendet, da es einen hohen Gehalt an Linolsäure und Vitamin E aufweist. Doch wieso ist Mais so gut als Füllung in Bettwaren? Das Geheimnis der Maisfasern, die in Unterbetten, Kissen und Decken verwendet werden, sind die positiven Eigenschaften die uns ein rundum wohliges Schlafklima ermöglichen können. Was ist denn nun so besonders an einer Decke gefüllt mit Maisvlies? Diese Füllung ist beispielsweise speziell für Allergiker geeignet und bietet Bakterien keinerlei Nährboden. Zudem haben Bettwaren gefüllt mit Maisvlies die Neigung Fremdgerüche nur geringfügig anzunehmen - was unangenehme Gerüche im Bett vermeidet. Ähnlich tierhaargefütterten Bettwaren, besitzt auch das Maisvlies eine gute Wärmerückhaltungsfunktion, da die Maisfasern innen hohl sind.

Ein weiterer Vorteil der Nutzung von Maisbettwaren, ist die rückstandslose Verwertbarkeit der verwendeten Materialien. So kann das Maisvlies beispielsweise einfach kompostiert werden, nachdem die Decke ausgedient hat. Doch in Mais steckt viel mehr als sie vielleicht zunächst denken. Mais ist ein Power-Korn mit vielen positiven Eigenschaften, so vereint er beispielsweise die Eigenschaften von synthetischen und natürlichen Fasern in sich und bietet ein hervorragendes Wärmevermögen. Die Verwendung von Maisfasern als Füllmaterial für Bettwaren ist eine fruchtbare Symbiose wenn es um die Regulierung von Feuchtigkeit und Schlafhygiene geht. Die besonders atmungsaktiven Maisfasern sorgen dafür, dass Flüssigkeit abtransportiert wird und Wärme gespeichert wird. So sorgt der Mais dafür, dass es im Winter warum und im Sommer angenehm kühlend in unseren Betten ist.

Die pflanzlichen Fasern der Maispflanze sind zudem auch waschbar bis max. 60°C. Eine optimale Schlafhygiene wird dadurch erreicht, dass Maisfasern antibakteriell wirken und vor allem für Allergiker geeignet und geruchlos sind.

Dinkel

Dinkel - das Wundermittel für's Lächeln

Dinkel ist eine Weizenart und botanisch mit Weizengräsern verwandt. Seit einigen Jahren erlebt Dinkel eine Art Renaissance in Europa, da es als verträglichstes Getreide gilt und auch für Allergiker geeignet ist. Es ist wenig bekannt, dass Dinkel seit Jahren ein Bestandteil der Haupternährungssäule ist und wahre Wunder vollbringen kann. Im Dinkel schlummern Mineralstoffe und wichtige Spurenelemente gleichzeitig. So findet man mehr Magnesium und Eisen als beispielsweise im Weizen und zusätzlich nicht unerhebliche Mengen der lebenswichtigen Spurenelemente Zink, Mangan, Kupfer, Kieselsäure, Silizium sowie der Vitamine B1, B2, B6 uvm. Dinkel galt früher als das ‚Getreide der Dichter und Denker‘, was sich mit dem hohen Siliziumgehalt erklären lässt, da es unsere Konzentration fördert und anregt. Doch warum macht Dinkel gute Laune? Es enthält zusätzlich die Aminosäure Tryptophan, die für die Bildung unseres Wohlfühlhormons verantwortlich ist. Dinkel wird generell eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM bewertet Dinkel als positives, ausgleichendes und heilendes Lebensmittel, welches mit seinen positiven Eigenschaften und Inhaltsstoffen unsere Haut zart und unseren Verstand scharf macht.

Hirse

Hirse - das echte Beauty-Korn

Die Hirse gehört zur Familie der Süßgräser und wurde bereits vor 8000 Jahren zur Herstellung von Fladenbrot und in der ägyptischen Medizin verwendet. Heute ist die Hirse ein internationaler Bestandteil von Nahrungsmitteln und gilt als aussichtsreiche Energiepflanze für die Herstellung von Biogas. Der hohe Anteil an Vitaminen und Spurenelementen wirkt sich äußerst positiv auf die menschliche Gesundheit aus und fördert ein gesundes Haarwachstum, kräftige Fingernägel und einen ebenmäßigen Teint. Die Hirse kann also als Beauty – Korn bezeichnet werden, da Sie mit Ihren unschlagbaren Fähigkeiten unser Hautbild rein und gesund erstrahlen lässt. Auslöser ist der hohe Anteil an Silizium der in diesem kleinen Korn steckt, eines der wichtigsten Spurenelemente für unsere Haut. Unser Körper kann auf dieses essentielle Element nicht verzichten und macht spürbar den Mangel an Silizium deutlich – Hautflecken, unreine Haut, brüchiges Haar. Ein weiterer Bestandteil dieses kleinen Korns ist die Kieselsäure, welche ebenfalls unabkömmlich für die Spannkraft unseres Bindegewebes ist. Zudem ist Kieselsäure ein wertvoller Helfer im Kampf gegen Bakterien und Viren und erhöht maßgeblich die Reparaturfähigkeit unserer Haut nach kleinen Verletzungen.

Tencel

Tencel - die Alternative zur chemischen Faser

Tencel, auch Lyocell genannt, ist eine industriell gefertigte Faser aus dem natürlichen Rohstoff des Holzes. Dieser Rohstoff wird, unter Fair-Trade Bedingungen, in Südafrika angebaut und stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die besonderen Eigenschaften dieses ökologisch einwandfreien Produktes, sind seine außergewöhnlich gute Wärmespeicherung und die Ableitung von Feuchtigkeit, was ermöglicht, dass Sie im Sommer kühl schlafen und es im Winter angenehm warm haben. Tencel sorgt somit für gleichbleibend angenehme Temperaturen, was zurückzuführen ist auf seine mikrofeine Faserstruktur, die Feuchtigkeit schnell ins Faserinnere ableitet (ähnlich der Schurwolle). Im Vergleich zu herkömmlichen Baumwoll – Bettwaren können Tencel – Bettwaren bis zu 50% mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Tencel ist durch seine natürliche Herstellung besonders geeignet für Allergiker und auch Menschen die es vorziehen Ihre Bettwaren regelmäßig zu waschen. Bis 60° können Tencel - Materialien problemlos gewaschen und getrocknet werden. Lyocell bietet die alternative zu chemisch gefertigten Fasern, Tierfasern oder auch pflanzlichen Fasern wie beispielsweise Mais Steppbetten oder Kamelflaumhaar – Decken.

Wie wird Tencel hergestellt?

Die besondere Herstellung von Tencel ermöglicht einen nahezu vollständigen Herstellungskreislauf, da Tencel selbst biologisch abbaubar sind. Für die Tencelgewinnung werden zunächst kleine Teile des Holzes eingeweicht um Zellstoff zu gewinnen. Der gewonnene Zellstoff wird anschließend mit einem schadstofffreien Lösungsmittel sowie Wasser, versetzt. Unter Vakuum wird diese Masse erhitzt bis das Wasser vollständig entzogen ist. Die übrig bleibende Masse wird anschließend durch sogenannte Spinndüsen gepresst bis die Fasern des eigentlichen Tencel (Lyocell) entstehen. Lyocell Fasern finden Ihren Einsatz heute in den Bereich der Medizin und Technik aber auch im Heimtextilbereich für die Herstellung von Bettwaren, Kleidungsstücken und atmungsaktiven Sportartikeln.