Beratung - Holzarten
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Wir möchten Ihnen auf dieser Seite eine kurze informative Erläuterung einiger,
häufig für Möbel und Betten verwandten Holzarten geben.
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen und besteht zum größten Teil aus Zellulose
und zelluloseähnlichen Stoffen.
Als nachwachsender Rohstoff gehört Holz zu den regenerativen Energiequellen und
ist durch seine gute Bearbeitbarkeit und seine positiven bau-physikalischen
Eigenschaften vielfältig einzusetzen, wobei Holz gerade im Möbelbereich aufgrund
seines Aussehens und seiner spezifischen Merkmale u. a. ein angenehmes Raumklima
schaffen kann.
Grundsätzlich gibt es eine Einteilung der verschiedenen Holzarten in Hartholz
und Weichholz. Unter den Begriff Hartholz fallen all jene Holzarten, welche sich
durch eine enge Gefäßstruktur und einen hohen Anteil an Fasern auszeichnen,
wodurch das Hartholz schwerer und fester ist.
Die Dichte des Holzes liegt dabei über 0,55 g/cm³.
Zum Beispiel zählen Buche, Eiche,
Elsbeere, Kirschbaum,
Nussbaum und Ulme zu den
wichtigsten Hartholzarten.
Im Gegensatz dazu bezeichnet man mit dem Begriff Weichholz leichtere und
weichere Holzarten, wobei deren Dichte unter 0,55 g/cm³ liegen.
Zu den Weichhölzern gehören u. a. Zirbe, Erle, Fichte,
Kiefer, Lärche, Tanne und
Linde.
Wichtiger Hinweis:
Massivholzmöbel / Betten aus bestimmten Weichhölzern, insbesondere Nadelbäumen
(vor allem Fichte, Kiefer und Lärche) haben aufgrund ihres harzhaltigen Holzes
grundsätzlich einen erhöhten Ausstoß an natürlichen Terpenen.
Vor allem für Allergiker, bzw. Umwelterkrankte Personen kann dies bei der Wahl
von geeignetem Holz von wesentlicher Bedeutung sein, da sensible Menschen auch
auf diese natürlichen Ausdünstungen u. a. mit allergischen Reaktionen reagieren
können.
Auch bei der Auswahl der Holz-Oberflächenbehandlung sollte dies berücksichtigt
werden,
da eine Vielzahl an ökologischen Ölen und Lacken Terpentinöl beinhalten.
Des Weiteren ist zu erwähnen, dass Nadelholz, welches im Wald am Wegesrand für
den Abtransport bereit liegt, oftmals vorsorglich im Frühjahr und Frühsommer mit
einem chemischen Spritzmitteln (Insektizid) behandelt wird, um die Ausbreitung
des Borkenkäfers, sowie des Bohrkäfers zu verhindern.
Da Insektizide Nervengifte sind, ist davon auszugehen, dass diese ebenso wie auf
das Nervensystem der Insekten auch auf den Menschen, vor allem bei
Langzeiteinwirkung, gesundheitliche Auswirkungen haben. Aus diesen Gründen sind
Weichhölzer, nicht nur wegen Ihrer geringen Festigkeit und Stabilität, sondern
auch aus gesundheitlichen Aspekten, gerade am Bett, eher als problematisch
anzusehen.
Der Waldflächenanteil in Deutschland beträgt etwa ein Drittel der Gesamtfläche,
wovon ca. zwei Drittel aus Nadelhölzern und ein Drittel aus Laubhölzern besteht.
Etwa 50 Millionen Kubikmeter Holz werden bei uns jährlich gefällt, wobei China,
USA, Österreich und Skandinavien Hauptabnehmer deutschen Holzes und deutscher
Holzprodukte sind. Demgegenüber steht, dass Deutschland wiederum Holz, wie z.B.
Eiche und Nussbaum aus Kanada importiert, bzw. das aus Umweltaspekten besonders
bedenkliche Einführen von Holz aus tropischen Wäldern.
Aus ökologischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen sind regionale Holz-Produkte
importierten Hölzern grundsätzlich vorzuziehen. Abgesehen davon, dass
der Kauf von regionalem Holz zu kürzeren Transportwegen führt, was die Umwelt
schont und den regionalen Arbeitsmarkt unterstützt (über 700.000 Arbeitsplätze
werden in Deutschland in der Forst- und Holzwirtschaft durch den Rohstoff Holz
gesichert), lassen sich bei Auslandsimporten eventuelle chemische Behandlungen
der Hölzer, z.B. gegen Fäulnis, wohl kaum zurückverfolgen, was wiederum
gesundheitliche Belastungen mit sich bringen kann.
Ein Großteil der auf dem Weltmarkt führenden Hersteller für Sägewerks- und
Holzindustrietechnik haben ihren Stammsitz in Deutschland.
Buche (Hartholz)
Die Buche (Fagus) ist eine Gattung in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae
).
Es gibt von ihr ca. 10 Arten, wobei in Mitteleuropa nur die Rotbuche (Fagus
sylvatica) beheimatet ist.
So ist sie als eine der wichtigsten Baumarten für die naturnahe Forstwirtschaft
im europäischen Raum eine sehr beliebte Hartholz.
Ihr hartes, schweres, dadurch wenig elastisches, aber sehr tragfähiges Holz
eignet sich besonders gut zur Herstellung massiver, stark beanspruchter Möbel,
zum Beispiel Betten.
Weitere Verwendung findet die Buche u. a. für Parkett und Werkzeugteile, aber
auch als hochwertiges Brennholz ist sie sehr begehrt.
Buchenholz ist gedämpft, im noch warmen Zustand, leicht zu biegen, wodurch es
aufgrund seiner Eigenschaften gerade für die Herstellung von Sitzmöbeln gut
geeignet ist. Sehr bekannt sind hier die berühmten Thonet-Stühle.
Die Buche kann ein Alter von 300 und mehr Jahren erreichen, wobei sie gewöhnlich
in einem Alter zwischen 80 und 120 Jahren zur Holzverarbeitung geschlagen wird.
Ihre Höhe kann je nach Standortbedingung 40 - 50 m betragen kann.
Die Stämme der Buche können bis zu 15 m astfrei sein und zeichnen sich durch
eine gräulich - glatte Rinde aus.
Die Buche gehört zu den Holzarten, die im Stamminneren einen farbigen Kern
ausbilden kann. Dieser so genannte „Buchen - Rotkern“ ist ein buchentypisches
„Phänomen“ und entsteht aufgrund von Kernholzprozessen, welche in einem
durchschnittlichen Alter von 100 Jahren verstärkt einsetzen. So lassen sich vor
allem auch im Möbelbereich, in welchem gewöhnlich nur die helleren Partien des
Stammes verwendet werden, aufgrund der natürlichen Farbgebung des Holzes ganz
individuelle Modelle herstellen.
Die wesentlichen Eigenschaften des Buchenholzes, wie Dauerhaftigkeit und
Festigkeit werden durch diese Rotkernbildung nicht beeinträchtigt.
Wir haben uns aus verschiedenen Gründen auf die Verwendung
von Buche zur Herstellung unserer Betten und Schränke spezialisiert:
zum Einen spielte hierbei der ökologische Gesichtspunkt eine entscheidende
Rolle.
Grundsätzlich werden für unsere Produkte nur Hölzer aus einheimischen Wäldern
und somit nachhaltiger Forstwirtschaft verarbeitet, wobei wir das von uns
verwendete Schnittholz im modernsten Laubsägewerk Europas in unserer Nähe
kaufen.
Hieraus ergibt sich auch gleichzeitig ein entscheidender ökonomischer Aspekt.
Aufgrund der Einsparung unnötiger Kosten für lange Transportwege bzw. Importe,
können wir diese Kostenersparnis direkt an unsere Kunden weitergeben.
Des Weiteren ist die Buche, mit Ihrem festen, stabilen Holz bestens für die
Möbel- / Bett-Herstellung geeignet, da es hier, im Gegensatz zu den
Weichhölzern auf Dauer
kaum zu Abnutzungserscheinungen, wie Eindrücke und Kratzer in der Holz-Oberfläche kommt.
Gerade die, für metallfreie Betten Verwendung findenden, speziellen
Holzverbindungen halten sehr gut im Hartholz der Buche.
Der bereits erwähnte gesundheitliche Aspekt war bei unserer Entscheidung von
Bedeutung, da immer häufiger Personen, bedingt durch Allergien und
Unverträglichkeiten auf die natürlichen Terpene, die auch noch nach längerer
Zeit, vor allem von Nadelhölzern ausgehen, reagieren.
Eiche (Hartholz)
Die Eiche (Quercus) gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und ist
eine Gattung von Laubgehölzen.
Mit einem Durchschnittsalter von mehreren hundert Jahren zählt die Eiche zu
einer der wertvollsten Holzarten unserer Wälder.
Auf der ganzen Erde gibt es über 200 verschiedene Eichenarten, allerdings sind
nur wenige Arten zur Herstellung hochwertiger Produkte für den Innen- und
Außenbereich zu nutzen.
Es soll Eichen geben, die bereits über 1000 Jahre alt sind, wobei der Wert des
Holzes je nach Alter und Beschaffenheit beachtlich steigen kann.
Eichenholz wird je nach Qualität und Alter ganz unterschiedlich eingesetzt.
Für die Herstellung stark beanspruchter Konstruktionen z. B. für Boote, Brücken
und Weinfässer, sowie im Innenbereich für Treppen und Deckenverkleidungen werden
vor allem schwere Hölzer verwendet.
Aufgrund des Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde kommt der Eiche auch als Heilpflanze
eine große Bedeutung zu.
Der aus ihr gewonnene Sud wird innerlich bei schweren Entzündungen des Magen-Darm-Traktes, äußerlich zum Einreiben bei Entzündungen oder Ekzemen
eingesetzt.
Je nach Standort und Alter kann die Höhe der Eiche zwischen 25 und 40 m
variieren,
wobei der Stammdurchmesser bei sehr alten Exemplaren 4 bis 10 m und der astfreie
Stamm 12 -15 m betragen kann.
Elsbeere (Hartholz)
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) zählt zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae)
und ist vorrangig in den wärmeren Gebieten Mittel- und Südeuropas, aber auch in
Asien und vereinzelt in Nordafrika beheimatet.
Das schwere, dennoch biegsame, dichte und feinfaserige Holz der Elsbeere ist
eines der härtesten europäischen Hölzer und wird vor allem wegen seiner
kirschähnlich rötlich-weißen Färbung und Zeichnung geschätzt.
Seine Verwendung findet ihr Holz hauptsächlich im Instrumentenbau, für
Tischplatten und für Maschinenteile.
Der Elsbeerbaum erreicht eine Höhe bis 20 - 25 m und einen Durchmesser von ca.
60 cm.
Kirschbaum (Hartholz)
Auch der Kirschbaum gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
In den gemäßigten Breiten gibt es ca. 200 Arten des Kirschbaumes, wobei davon
viele als Obst- und Zierbäume gepflanzt, bzw. gezüchtet werden.
Das Holz hat einen angenehmen Eigengeruch, ist mittelhart, fest und dabei
elastisch, wodurch es sich besonders zur Herstellung von Musikinstrumenten und
Kleinteilen wie Messergriffe eignet. Auch für Möbel wird es vermehrt dekorativ
eingesetzt.
Das bei uns im Möbelbau eingesetzte Kirschbaumholz wird vor allem aus Frankreich
importiert.
Es handelt sich um kleine Bäume, bis zu 20 m, deren Stämme bis 5 m astfrei sein
können.
Der Durchmesser beträgt 30 bis höchstens 100 cm.
Nussbaum (Hartholz)
Der zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) zählende Nussbaum lässt sich
vorwiegend in wärmeren Gebieten, wie Italien, Frankreich und Griechenland,
aber z.B. auch im Südosten Kanadas finden.
Im Gegensatz zum weicheren Holz des Kanadischen Nussbaumes ist das Europäische
Holz eher hart, schwer und fest.
Es handelt sich hierbei um eines der begehrtesten Möbelhölzer.
Als Massivholz wird es für Parkett, Gewehrschäfte und Vertäfelungen, sowie im
Instrumentenbau, u. a. für die Klavierfabrikation eingesetzt, im Möbelbau
dagegen
eher als dekoratives Furnier für Schlaf- und Wohnzimmer.
Auch das in Europa Verwendung findende Nussbaumholz wird vorrangig aus Kanada
importiert, wo ganze Nussbaumplantagen angelegt werden.
Der Nussbaum wächst sehr schnell und kann eine Höhe zwischen 12 und 25 m, in
unseren Breiten nur bis zu 12 m, erreichen.
Der Stamm kann zwischen 5 - 10 m astfrei sein, der Durchmesser beträgt im
Durchschnitt 40-80 cm.
Ulme (Hartholz)
Die Ulme (Ulmus), auch Rüster genannt, gehört zur Familie der Ulmengewächse
(Ulmaceae) und ist mit ca. 20 Arten in vielen Gebieten Europas, aber auch bis
Skandinavien bzw. Nordafrika zu finden, wobei sich in den vergangenen Jahren
durch das „Ulmensterben“ die Anzahl dieser Laubbäume, gerade in nördlichen
Teilen Europas stark zurückgebildet hat.
Ulmen haben erhöhte Ansprüche an ihre Standortbedingungen und benötigen daher
nährstoffreiche, feuchte Böden mit guter Lichtversorgung.
Ulmenholz wird vorrangig als Furnier für Möbel eingesetzt, wobei die Ulme sich
aufgrund ihres harten, druckfesten Holzes besonders für Sitzmöbel und Parkett
eignet.
Ihr Stamm kann bis zu 10 m astfrei sein, mit einem Durchmesser von 60 - 100 cm.
Erle (Weichholz)
Die Erle (Alnus) zählt zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und kommt
weltweit mit ca. 30 Arten vor. Vorrangig ist die Erle an wassernahen Gebieten
Europas beheimatet, wobei sie hier oft als Uferschutz wirkt und daher ökologisch
als sehr wertvoll gilt.
Im Nordwesten Kanadas und der USA hat die Roterle ihr hauptsächliches
Vorkommen.
Ihr massives mittelschweres, sehr elastisches Holz wird gerne zu
Imitationszwecken für Edelhölzer zur Möbelherstellung, auch für Bilderrahmen und
Musikinstrumente verwendet.
Allerdings ist auch hier aus ökologischer und ökonomischer Sicht zu bedenken,
dass das größtenteils zur Möbelherstellung verwendete Erlenholz nicht aus
einheimischen Gebieten stammt, sondern über lange Transportwege aus Kanada nach
Europa importiert wird.
Erlen wachsen sehr rasch und erlangen eine Durchschnittshöhe von 15 m.
Ihr Stämme können Durchmesser bis zu 80 cm aufweisen und bis zu 12 m astfrei
sein.
Fichte (Weichholz)
Die zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gehörende Fichte (Picea) ist eine
Gattung der Nadelbäumen, die in Europa, Nordamerika, China und Russland
anzutreffen ist.
Da sie u. a. gegen Frost relativ unempfindlich ist und aufgrund ihrer hohen
Erträge stellt sie für die heimische Forstwirtschaft eine der wichtigsten
Holzlieferanten dar.
So ist massives Fichtenholz das in unseren Regionen am meisten verwendete
Nadelholz.
Es wird im Innen- und Außenbereich vielseitig eingesetzt, z.B. im Möbelbau, im
industriellen Bereich im Hoch- und Tiefbau, sowie für die Zellstoff und
Papierherstellung, wird aber auch gerne im Instrumentenbau, z.B. als Decken für
Gitarren und Geigen verwendet.
Eine der bekanntesten Fichtenarten ist die Gemeine Fichte (Picea abies), welche
aufgrund ihrer rotbraunen Rinde in Deutschland häufig als „Rottanne“ bezeichnet
wird, da sie leicht mit der Tanne verwechselt werden kann.
Fichten können zwischen 250 und 300 Jahren alte werden, wobei sie meist in einem
Alter von 100 - 130 Jahren zur Holzverarbeitung geschlagen werden.
Ihr gerader Stamm mit schuppiger Rinde hat dann einen Durchmesser von 50 - 60 cm
erreicht und astfreie Schäfte bis zu 20 m.
Kiefer (Weichholz)
Die Kiefer, auch Föhre (Pinus) genannt, gehört zur Gattung der Nadelholzgewächse
(Pinophyta) in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
Sie ist der am häufigsten in den nördlichen Regionen verbreitete Nadelbaum mit
über 90 Arten.
Die Qualität des Holzes kann sich, abhängig vom Wuchsstandort, mitunter sehr
stark voneinander unterscheiden.
Kiefernholz ist meist sehr leicht und harzreich und wird u. a. im Schiffs- und
Waggonbau, zur Papier- und Zellstofffabrikation, aber auch vorrangig als
Sperrholz und Furnier zur Möbelherstellung genutzt.
Das kontrastreiche Holz weist charakteristische Unregelmäßigkeiten auf, wobei
die auffällige Verästelung vor allem in nördlichen Regionen Deutschlands bei
Möbeln sehr beliebt ist.
Da die Kiefer keine hohen Nährstoffansprüche an ihre Standorte stellt, ist sie
häufig auch auf trockenen Sandböden zu finden und wird dadurch oft für die
Wiederaufforstung nach Rodung oder Waldzerstörung verwendet.
Sie kann ein Lebensalter von bis zu 600 Jahren erreichen.
Ihr Stammdurchmesser schwankt zwischen 50 - 100 cm.
Ihre Gesamthöhe kann, bei astfreien Stämmen bis 20 m, bis zu 45 m betragen.
Lärche (Weichholz)
Ebenfalls zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) zählt die Lärche (Larix),
welche mit ca. 10 Arten vor allem in nördlichen, gebirgigen Gebieten Europas,
Nordamerikas und Asiens beheimatet ist.
Die Lärche ist dabei hierzulande der einzige Nadelbaum, der im Herbst seine
Nadeln wie ein Laubbaum abwirft.
Ihr Holz ist aufgrund seiner Dauerhaftigkeit sehr gut für den Außenbereich
geeignet, wobei auch für den Innenbereich Fenster, Furnier für Möbel und Paneele
daraus gefertigt werden.
Allerdings ist Lärchenholz sehr harzhaltig, so dass auch im verbauten Zustand
noch Harz austreten kann, wobei dies auch für die Oberflächenbehandlung von
Bedeutung ist, da wegen des hohen Harzgehaltes bestimmte Vorbehandlungen nötig
sind.
Lärchen können bis zu 50 m hoch werden und zum Teil ein Alter von mehreren
hundert Jahren erreichen.
Der Stammdurchmesser variiert je nach Art und Standort zwischen 40 und 90 cm,
wobei er bis 15 m astfrei sein kann.
Tanne (Weichholz)
Die Tanne (Abies), auch zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gehörend, ist
nach der Kiefer die artenreichste und am weitesten verbreitete Gattung von
Nadelbäumen.
Es gibt von ihr ca. 50 Arten, welche in Europa, Nordamerika, aber auch in
Ostasien zu finden sind.
Das Holz der Tanne wird im Innen- und Außenbereich u. a. für Türen und Möbel,
sowie für Musikinstrumente und zur Papierherstellung verwendet.
Bevorzugt wird ihr Holz dann eingesetzt, wenn Fichtenholz aufgrund seines hohen
Harzgehaltes, z.B. beim Saunabau weniger geeignet ist.
Sehr beliebt ist die Tanne vor allem auch als Christbaum, wobei von bestimmten
Arten, wie z.B. die Nordmann-Tanne, ganze Plantagen angebaut werden.
Die Tanne erreicht im Durchschnitt eine Höhe zwischen 30 und 50 m, wobei es
einige Arten gibt, die Höhen von mehr als 60 m erlangen, z.B. die Amerikanische
Edeltanne.
Ihr Stammdurchmesser beträgt dabei 40 bis 100 cm, mit astfreien Schäften bis zu
20 m. Je nach Art und Standortbedingungen erreichen einige Exemplare ein Alter von
mehr als 500 Jahren.
Linde (Weichholz)
Die zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) gehörende Linde (Tilia) ist mit
ca. 30 Arten in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet.
Ihr Holz ist weich, zäh, elastisch, allerdings nur bedingt biegsam und findet u.
a. für Bilderrahmen, Spielwaren, Instrumente und Reißbretter Verwendung.
Die Blüten der Linde werden als Heilpflanzen eingesetzt.
Sie kann eine Wuchshöhe von 30 m erreichen, wobei ihr Stamm einen Durchmesser
von 50 bis 120 cm besitzt und astfreie Schäfte bis 15 m auf aufweist.
Zirbe
Die Zirbelkiefer (Pinus cembra) ist eine Baumart aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
Ihre Heimat sind Gebirgsregionen ab 1300m – 2500m (über Null) in den Alpen und den Karpaten. Sie
kann bis zu 1000 Jahre alt werden.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Die positiven Eigenschaften der Zirbe sind seit Jahrhunderten geschätzt, nicht zuletzt wegen des
jahrzehntelang anhaltenden Duftes. Die Harze und Öle des Holzes wirken antibakteriell, schützen
vor Motten und anderen Insekten.
Wissenschaftler der Forschungsgesellschaft Joanneum Research (Weiz) testeten in einer Blindstudie
die Auswirkungen des Zirbenholzes auf 30 erwachsende Personen.
Durch erholsamen Schlaf länger leben
Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett im Vergleich zu einem
Holzdekorbett. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten
Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenbett
liegt bei 3500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.
Diese physiologischen Ergebnisse stimmten mit der subjektiven Einschätzung der Versuchspersonen
überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und vor allem eine
höhere „soziale Extrovertiertheit“ (auffällig höhere Geselligkeit) berichteten. Vielleicht ein Grund,
warum viele Gaststuben früher in Zirbenholz verkleidet waren.
Strahlung absorbierend
Ein weiterer Grund liegt darin das die Harze der Zirbe besonders in der Nähe der Mikrowellenstrahlung
von Handys Ihre Resonanzfrequenz haben. Dadurch absorbiert Zirbenholz deren Strahlung. Ums Bett
entsteht ein strahlungsarmer Raum was günstig für die Schlafqualität ist. In Räumen welche ganz in
Zirbenholz eingerichtet sind wird die von außen eindringende Strahlung so verringert das ein Telefonat
mit dem Handy praktisch nicht mehr möglich ist.
Hormon-Schutz
Der dritte Effekt wurde in einem Lichtlabor festgestellt. Zirbenholz reflektiert ein Licht das eine
warme und feurige Färbung hat. Dieses Licht schützt besonders das Hormon Melatonin welches sich für
den Schlaf verantwortlich zeigt und zerstört es nicht wie Leuchtstoffröhren oder Tageslicht, wenn es
zur falschen Zeit auf die Augen fällt.
Zirbenholz: das Multitalent für Ihren erholsamen Schlaf!
