Beratung - Lattenrost

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Bild: Lattenrost

Rollrost

Die preisgünstigste Lösung und gerade bei jungen Menschen viel im Einsatz der Rollrost, besteht aus Fichtenholzlatten ca. 20mm stark, welche an ein Gurtband getackert sind. Viel mehr gibt es dazu nicht zusagen, einfach, stabil und preiswert.


Federholzlattenrost

Die heute meistgenutzte Lösung sind die Federholzlattenroste. Diese bestehen aus gewölbt verleimten Mehrschicht-Federholzleisten, welche in flexiblen Taschen auf oder in einem Massivholz oder Schichtholzrahmen angebracht sind. Die Lagerkappen, auch Kautschuk- oder Kunststoffdoppelgelenkbrücken genannt, der Federholzleisten bestehen aus Kautschuk, Gummi, Hytrell oder Plastik.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die kappen aus einem elastischem Material gefertigt sind um ein zerbrechen auszuschließen. Harte Plastikkappen sind nicht zu empfehlen aber auch kaum noch im Handel. Die Lagerkappen sind entweder innen liegend montiert oder den Rahmen überlappend. Zweites ist zu bevorzugen, weil eine Federwirkung auch auf dem Rahmen vorhanden ist. Dadurch wird die Besucherritze (Zwischenritze) überbrückt.

Je nach Ausführung hat solch ein Rost zwischen 16 – 48 Federholzleisten, man kann sagen: „Besser eine größere Anzahl schmaler Leisten, als eine geringe Zahl breiter.“ Wer jedoch eine eher harte Matratze benutzt, braucht keinen hochflexiblen Lattenrost. Die meisten Roste besitzen im Beckenbereich eine Härteregulierung durch doppelte Federleisten. Weitere Ausführungen:
-Federholzrahmen mit verstellbaren Kopfteil,
-Federholzrahmen mit verstellbaren Kopfteil und Fußteil,
Diese Rosttypen eignen sich für Latex-, Taschenfederkern-, Visko- und Kaltschaummatratzen.


automatisch verstellbare Federholzlattenroste

Aufbau und Funktionsweise der Federfunktion wie bei Federholzlattenrost. Die beweglichen Kopf- und Fußteile werden durch elektrische, hydraulische und pneumatische Antriebe in die gewünschte Position gefahren. Durch mehrere Antriebe lassen sich Kopf-, Fuß-, Nackenteil etc. individuell und getrennt voneinander elektrisch verstellen.
Auch Pflegerahmen mit Höhenverstellung der gesamten Bettfläche sind erhältlich. Sie ermöglichen das Schlafen in Normalhöhe und das Pflegen in Bequemer Stehhöhe. Diese Rahmen sind ideal für den privaten Pflegebereich. Diese Rahmen haben meist eine Netzfreischaltung, allerdings kommen Sie bei allen verstellbaren Rosten um eine Menge Metall in Beschlägen usw. nicht herum. Diese Rosttypen eignen sich für Latex-, Taschenfederkern-, Visko- und Kaltschaummatratzen.


Tellerrahmen

Einen kleineren Marktanteil besitzen die Tellerrahmen. Die unterstützende Federung wird hier durch Drehpunkt gelagerte tellerförmige Federelemente erzielt. Drehpunktlagerung bedeutet, dass sich die einzelnen Teller auch neigen können und so mit der unter Belastung veränderten Matratzenform gehen. Durch die unabhängig arbeitenden Federelemente wird eine punktgenaue Anpassung erreicht.
Vor Kauf bitte unbedingt abklären ob die gewünschte Matratze für diesen Rost geeignet ist. Denn auch bei diesem Thema gibt es unterschiedliche Meinungen. Auch auf die Dauerhaftigkeit der angepriesenen Leistungseigenschaften ist zu achten.


Mehrzonenlattenroste

Der Fantasie ist unserer Gesellschaft zumindest was Produkte anbelangt kaum eine Grenze gesetzt und so gibt es nun viele, viele Kombinationsprodukte. Aus Tellern und Federleisten zusammengestellte Mehrzonenroste mit Härtegradverstellung in allen Bereichen.
Es ist darauf zu achten, dass die Matratze auch für die jeweiligen Roste geeignet ist und die Wirkung der Roste überhaupt auch zum tragen kommt. Probeliegen ist angesagt und bitte bei diesen Kosten nicht nur 5 Minuten.


natürliche metallfreie Massivholzrahmen

Eine, wie wir meinen, vernachlässigte Variante der Lattenroste. Der Aufbau ist ähnlich den Federholzlattenrosten, nur dass an Stelle von Metallschrauben und Scharnieren mit Holzverbindungen und Verstellmöglichkeiten aus Holz gearbeitet wird.


Naturbettsysteme / Lamellen-Roste

Stark auf dem Vormarsch sind derzeit Lamellenroste. Bestehend aus Holzleisten (Fichte, Esche oder Buche) und 2 oder 3 längs laufenden Latex oder Kaltschaum Blöcken. Die Holzleisten sind auf und unter den Blöcken in Stofftaschen gelagert. Für den Federung sind im Wesentlichen die Latex bzw. Kaltschaumblöcke verantwortlich, die Federwirkung kann durch verschieben der Blöcke zwischen den Leisten variiert werden.
Ein Lamellenrost kauft man nur in Verbindung mit dem dazugehörigen Einlegerahmen, denn sie benötigen eine breite Auflage, sowie der dazugehörigen Auflage (Matratze). Die spezielle Auflage ist sehr wichtig, damit der hochflexible Rost seine Wirkung auch voll entfalten kann.


Empfehlungen

Für alle Lattenrostmodelle ist die Breite 140cm problematisch, weil das für eine herkömmliche Federleiste eine weite zu überbrückende Strecke ist. Oft werden dann diese Betten auch von 2 Personen benutzt, das bringt es mit sich, das sich die Federleisten natürlich nicht mehr optimal nach dem Schlafenden ausrichten können.
Bevorzugen Sie deshalb die Bettbreiten 160cm und aufwärts, ab dieser Breite können 2 Roste eingelegt werden. Das ist stabiler und bringt wesentlich mehr Komfort.
Achten Sie beim Kauf eines Lattenrostes darauf das Rahmen und Leisten aus Buche / Esche gefertigt sind. Durch Ihre natürlichen Eigenschaften haben Sie die besten Voraussetzungen für eine dauerhafte Funktionserfüllung.


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